jPoint

Archiv für den Monat “Juli, 2011”

3…2…1 – Fertig!

Schau mal einer an. Es ist vollbracht: Das Design für http://www.jpoint.info steht. Wo momentan noch eine große PDF-Datei prangt, gibt es (hoffentlich) schon bald eine fertige Seite. Ich habe meine wichtigste Arbeit getan. Die Optik steht.

Wer sich den finalen Entwurf ansieht, wird schnell feststellen, dass er mit den anfänglichen Snippets, die ich auf Facebook veröffentlicht habe, nur noch wenig gemein hat. Andere Farben, andere Schriften und nicht zuletzt ist sogar das Logo verschwunden. Warum jetzt also der komplette Umschwung?
Als ich mit meinem Unternehmen richtig startete, wusste ich noch nicht wohin es gehen soll. Das bisherige Logo war nur eine Übergangslösung – ja es war nicht einmal selbst designt, sondern in der Tat eine kostenlose Vorlage. Man muss das Rad (auch als Designer!) nicht immer neu erfinden. Was passt – das passt einfach. Dieses Logo passte…zumindest für den Übergang. Es war sauber gearbeitet, passte zur Wortmarke und war eben nett. Um ein vorläufiges Erscheinungsbild zu haben, reichte es.

Mit der Zeit und den Auftägen, die man erledigt, definiert man mehr und mehr, wie man selbst arbeitet. Meine Arbeit zeichnet nicht unbedingt DAS hypermoderne Design mit allem Schnick-Schnack aus. Muss es auch gar nicht. In jedem meiner Projekte steckt dafür etwas viel wichtigeres – Herz. Das ist dabei für mich wirklich (!) nicht nur eine leere Phrase. Nein, jeder meiner Kunden weiß, dass mir der persönliche Kontakt über alles geht. Lieber eine lange Fahrt mehr oder ein stundenlanges Telefongespräch, als unzählige E-Mails, die eher unpersönlich daherkommen.

Tja, und plötzlich war es mir klar. Clean und businessmäßig ist nicht mein Stil. Stattdessen gibt es dunklere Farben mit kleinen Highlights. Das Logo ist einer Wortmarke gewichen, die durch die Unterschrift im handgeschriebenen Stil das gewisse etwas erhält.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung mindestens ebenso schnell klappt und ich spätestens im Herbst 2011 mit einer tollen Internetpräsenz vertreten bin. Bis dahin möchte ich euch natürlich nicht den finalen und (hoffentlich endlich) endgültigen Entwurf nicht vorenthalten.

 



 

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Anti-Website der Woche Nr.1 – www.jupitersoft.de

Damit man weiß, wie es richtig geht, muss man sich oft auch einmal das Gegenteil angeschaut haben. Aus offensichtlichen Fehlern anderer lernen wir oft, was wir selbst besser machen können.

Genau deshalb gibt es ab jetzt die „Anti-Website der Woche“. Jeden Dienstag gibt es eine neue mehr oder weniger starke Geschmacksverirrung aus der Welt des Internets. Ja, ab und zu ist das sogar Mitbewerber-Bashing. Aber hey, vielleicht liest es ja jemand der Angesprochenen und nimmt es sich zu Herzen. Und wenn nicht? Nunja, dann hatten wir immerhin jede Menge Spaß. Und keine Sorge: Es geht hier nicht darum kleinste Fehler aufzuspüren und auf denen herumzureiten. Nein, es geht um offensichtlich nicht sonderlich gut gelungene Webseiten, die ihr Prädikat definitiv verdient haben.

Den Anfang macht heute:

http://www.jupitersoft.de

Nunja, Jupitersoft ist eine PC-Irgendwas-Firma aus dem schönen Magdeburg. Man bietet diverse Dienste an. Darunter fatalerweise auch Webdesign. Was dabei herauskommen könnte, sieht man, wenn man sich auch nur die Startseite anschaut.

Neben sagenhaften mindestens 4(!) Schriftfarben, gibt es tolle animierte Werbebanner und natürlich einen absolut unentbehrlichen Benutzerzähler. Ich kann mich erinnern, dass diese Dinger in den 90ern ganz beliebt waren. Heute, aber sehe ich sie nur noch auf Seiten, die designtechnisch vor genau gefühlten 20 Jahren stehen geblieben sind.

Schön an dieser Stelle auch das Jubiläum: „12 Jahre Jupitersoft“. Die Firma gibt es nämlich schon von 1995 – 2007. Ähm halt…Moment…haben wir jetzt nicht 2011? Richtig! Das kann nun zum einen davon zeugen, dass es die Firma nicht mehr gibt (zumindest in Punkto Webdesign wäre dieser Verlust sicherlich zu verschmerzen) oder es interessiert einfach niemanden, wie aktuell die Seite ist. Für mich persönlich wäre ersteres der Glücksfall.

Programmiertechnisch gibt es dann im Quelltext die entgültige Disqualifikation: Ja, es sind Frames. Für die Leute, die das nicht mehr kennen – Frames waren vor 15 Jahren absolut in. War ja auch praktisch. Nur leider mögen allein die Suchmaschinen diese Gebilde so gar nicht. Und mal ernsthaft: Ginge es nach mir, müssten Browserentwickler die Unterstützung von Frames heute gar nicht mehr implementieren.

Nun darf jeder selbst überlegen, ob er slchen „Spezialisten“ seine Website anvertrauen möchte. Gut, die technischen Sachen sieht der Laie leider nicht. Aber schon allein die Optik wäre für mich eher ein Grund dankend abzulehnen.

Die schlimme Moral an dieser Geschichte aber ist, dass sogar eine solche Firma Aufträge abkriegt. Und wer jetzt denkt: Och, das sind bestimmt eh nur winzige Seiten von unbedeutenden Menschen, wird sich bei einem Blick in die Referenzen wundern.

 

Für mich steht aber fest: Ein gelungener Einstieg für „Anti-Website der Woche“.  In der nächsten Woche geht es weiter mit einem Beispiel aus der Schatztruhe der Scheußlichkeiten. Wer selbst seine absolute „Lieblings-Website“ für diese Kategorie hat, darf mir gern schreiben. Ich bin gespannt auf eure Vorschläge!

Los geht’s…naja zumindest fast.

Ja, ich weiß – meine Seite sollte schon längstbfertig sein. Eine Seite, die meine Arbeit präsentiert. Eine Seite mit eigenem Design und einem eigenen Blog.

Jeder Webworker kennt aber das Problem: Bezahlte Arbeit geht nunmal vor dem eigenen Projekt. Das ist auch so, wenn die eigene Seite ja nunmal die beste Referenz ist.
Tja, wie weit bin ich eigentlich? Das Design…ja das Design steht zumindest schon. Ein Teil der Umsetzung steht auch schon. Die Domain gibt es, aber ein Hoster noch nicht abschließend geklärt. Daher auch der Beginn einer wunderbaren befristeten Freundschaft mit wordpress.com.

Um zumindest inhaltlich schon einmal weiter zu kommen, habe ich mich entschlossen den Blog schon einmal ins Rollen zu bringen, allerdings noch ohne eigene Installation und ohne eigenes Design. Keine Sorge – das folgt später.
Warum dann aber der ganze Aufwand mit dem Exportieren? Ganz einfach: Meine fachlichen Beiträge brauchen eine Plattform und das schon jetzt.

Drum starte ich jetzt schon einmal hier durch und hoffe auf viele Leser und Beteiligungen.ich freue mich auf muntere Diskussionen und viele Tweets, Like oder +einsen.

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