jPoint

Anti-Website der Woche Nr.4 – www.euronetwork.de

Ja, ich gebe zu: Ich habe meinen Blog in der letzten Woche sträflich vernachlässigt. Das ist allerdings meinen Arbeitszeiten zu schulden. s blieb ganz einfach keine Zeit.

Bevor ich mit der Anti-Website der Woche starte, möchte ich noch einmal ein paar Worte zu Troll-Kommentaren verlieren. Wer meint er könnte hier feige und anonym seine Bemerkungen ablassen, braucht nicht damit rechnen, dass sein Kommentar auch nur ansatzweise freigeschaltet wird. Daher kann man sich die Mühe auch gleich sparen. Ich verweise an dieser Stelle einfach auf einen kleinen Beitrag in meinem privaten Blog jPoint@Posterous.

Aber genug dem Vorgeplänkel. heute gibt es mal wieder einen Leckerbissen in Sachen Webdesign.

Die Anti-Website Nr.4 ist:

http://www.euronetwork.de

Euronetwork – eine Wirtschaftsberatung aus Magdeburg. Das Design ist schon auf den ersten Blick unerträglich für die Augen. Fangen wir aber mal ganz vorn an. Mein persönliches Highlight: Die Melodie beim Betreten der Seite. Nicht nur, dass Hintergrundmusik ohnehin verboten gehört. Nein, dieser Jingle gehört auch noch zu jener Sorte, die nicht wirklich gut gemacht sind.

Weiter geht es im Header der Seite. Im Gegensatz zum Rest der Seite kann man sich diesen Bereich immerhin noch ohne Schädigung der Augen ansehen. Aber auch hier: Gutes Design sieht anders aus. Das Logo allein ist verpixelt und unscharf. Schaut man ein wenig länger darauf bekommt man ein leicht schummriges Gefühl. So geht’s nicht!

Aber weiter unten im Content-Bereich wird das Grauen erst richtig klar. Ein quietschgelber Hintergrund begrüßt uns – darauf schwarze Schrift. Augenfreundlich ist anders. Durch den hohen Kontrast und das stechende gelb fällt es schwer die Augen länger auf dem Text zu halten. Nein – es tut nach einer Weile sogar weh. Hinzu kommt ein mehr als unruhiges Schriftbild durch die exzessive von fettgedruckten und kursiven Schriften. Sehr schön hier vor allem die zwei Links im oberen Bereich auf der Startseite, die nur beim Herüberfahren ihr Geheimnis. Weiß auf gelb ist eben eher schwer zu lesen.

Inhaltliches Highlight sind eindeutig die Bänkerwitze. Was genau diese so unintegriert auf der Seite zu suchen haben, erschließt sich mir allerdings nicht ganz. Ebenso darf man sich auch darüber streiten, ob man im Impressum groß zeigen muss, dass man Premium-Mitglied bei XING ist.

Alles in allem vermittelt die Seite wenig Seriösität – ein wichtiger Punkt wenn es um Wirtschaftsberatung geht. Es sieht vielmehr so aus, als hätte man hier (mal wieder) am falschen Ende sparen wollen. So wird das nichts.

(Vielen Dank an dieser Stelle an Dennis Jannack, der mir den Tipp zu diesem Fehlgriff gab)

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