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Archiv für die Kategorie “In eigener Sache”

Das BarCamp Mitteldeutschland 2012 – mit MaleSchminking & Discofox zum Erfolg

Das vergangene Wochenende hat seine Spuren hinterlassen. Den gestrigen Tag habe ich vornehmlich genutzt um mein Schlafdefizit der letzten Tage in den Griff zu bekommen – leider ohne ausreichend Erfolg, wie mir meine Augenringe verraten (Memo an mich: Concealer kaufen!)

Der Grund für meinen Schlafmangel – ein erfreulicher. Am 13./14. Oktober versammelte man sich zum mittlerweile 4. BarCamp Mitteldeutschland in Jena. Wer hier ab und zu mitliest (ja, ich gelobe Besserung) weiß, dass ich schon im letzten Jahr in Jena am Start war und mich sowohl in die Veranstaltung als auch das Städtchen verliebt hatte. So war es für mich keine Frage, dass ich auch in diesem Jahr wieder dabei sein würde. Eine Entscheidung, die ich auch nicht bereut habe.

Eines vorab: Ich habe dieses Barcamp anders erlebt als das erste. Vielleicht, weil ich nun nicht mehr ganz Neuling war, vielleicht, weil ich nun schon den einen oder anderen kannte, vielleicht, weil es einfach auch anders war. Doch der Reihe nach.

Freitag – Anreise und WarmUp

Es ist Freitag 8.30 Uhr, eine Uhrzeit, zu der ich ohne 5 Tassen Kaffee kein Mensch bin. Trotzdem stehe ich halb verschlafen vor dem Magdeburger Hauptbahnhof. Eine 3-stündige Tour nach Jena steht mir bevor. Schon fast etwas enttäuscht muss ich sagen: Es ging nichts schief. Die Bahn zeigte sich von Ihrer besten Seite und ich hatte nicht eine Minute Verspätung.
Da ich schon etwas früher in Jena war, nutzte ich die Gelegenheit etwas die Innenstadt zu erkunden. Das ging dank kleinem Koffer und Rucksack trotz Gepäck ganz gut. Leider spielte das Wetter mit Regen nicht ganz so mit wie gedacht.

Anreise in Jena

Nachdem ich im Hotel eingecheckt hatte und noch etwas zur Ruhe kam, machte ich mich auf den Weg zum Schnitzelparadies, wo ich gemeinsam mit Torsten, Steve, Michael und Marco (ja, ich kenne jetzt einen der beiden ZDF-Twitterer persönlich – wooooooooow) zum #SchnitzelJ verabredet war. In der kleinen Runde genossen wir leckere Schnitzel und kamen schnell ins Gespräch.

Gut gestärkt ging es auf zum WarmUp, wo ich viele bekannte Gesichter aus dem Vorjahr traf, aber auch mit einigen neuen Leuten ins Gespräch kam. Bei dem einen oder anderen Bier (die genaue Zahl lasse ich an dieser Stelle lieber aus) tauschte man sich aus und knüpfte Kontakte. Auch, wenn es am nächsten Morgen früh rausgehen sollte, war es doch schon nach Mitternacht, als ich mich mit Michael und Hubert zum Hotel fahren ließ. Vielen Dank an dieser Stelle für den ausgezeichneten Chauffeur-Service!

Samstag – zwischen Sessions und Party

Foto: Torsten Maue

Ja, der Vorabend war nicht gänzlich spurlos an mir vorbei gegangen. So hatte ich doch einige Mühe am Morgen den Weg aus meinem Bett zu finden. Trotzdem schaffte ich es pünktlich in der Location, der Villa am Paradies zu sein. Die Villa war, wie sich zwischenzeitlich herausstellte, nicht die ganz perfekte Location. Da die Villa vor allem für Partys genutzt wird (so auch an diesem Wochenende) sorgte die Organisation für einiges Chaos, das allerdings dank des Orga-Teams eher am Rande ablief.

Angekommen in der Villa wurde man am Empfang mit den obligatorischen Namensschildchen, aber auch mit allerhand Gimmicks begrüßt. So gab es neben einem tollen Barcamp-Beutel, Schlüsselbänder, eine tolle Sonnenbrille, Zeitschriften, ein Notizbuch und, und, und…

Nach dem guten Frühstücksbuffet und gefühlten 300 Kaffees ging es an die Vorstellung und die Sessionplanung. Schnell war klar: Ups, hier twittert ja kaum jemand. Nur wenige besaßen überhaupt einen Twitteraccount, noch weniger twitterten während des Wochenendes auch aktiv. Schade!

Also ran an die Sessions! Als erstes besuchte ich eine Session zum Thema Selbstmanagement nach dem Prinzip ‚Zent to done‘. Die Session war gut, der Sprecher stand definitiv in seinem Thema. Trotzdem werde ich bei diesen ganzen Selbstmanagement-Ansätzen das Gefühl nicht los, dass ich am Ende doch eine Menge Zeit allein mit dem Ordnen der To-Dos und sonstigem beschäftigt bin. Vielleicht muss ich mich auch erst noch ein wenig damit auseinander setzen.

Danach ging es für mich in eine Session zum Thema ‚Learning English‘ mit Torsten Daerr. Die Session beinhaltete nur einen Bruchteil des eigentlichen Vortrags und sorgte doch dafür, dass es mir absolut gut gefallen hat. Allein die Tatsache, dass wir während der gesamten Session Englisch gesprochen haben, half mal wieder sein Sprachwissen aktiv anzuwenden. Außerdem fanden wir eine Meeeeeenge Gründe, warum es wichtig ist Englisch zu lernen/zu verbessern.

Nach einer Stärkung am leckeren Mittagsbuffet ging es für mich zur Rotation Curation Session von Romy und Lutz. Die beiden erzählten etwas zum Grundprinzip dieser Bewegung und sprachen über Ihre eigenen Erfahrungen mit @MunichLovesU und @WeAreHH. Eine interessante Sache, die nicht nur Engagement der Organisatoren abverlangt, sondern auch auf die Mithilfe der Twitterer der jeweiligen Region baut. Manchmal eine schwierige Sache, wie vor allem Romy aus Hamburg zu berichten wusste.

Foto: Torsten Maue

Die letzte Session für mich an diesem Tag, drehte sich um gekaufte Facebook-Fans. Michael zeigte uns, dass selbst große Unternehmen nicht davor zurückschrecken. Gleichzeitig wurde aber auch heiß diskutiert, warum diese Herangehensweise absolut keinen Sinn macht.

In den letzten beiden Slots fand sich für mich nichts spannendes, sodass ich die Zeit lieber bei Zigarette und Bierchen zum Netzwerken auf der Sonnenterasse nutzte 🙂 Die organisierte Partybahn musste leider ohne mich auskommen. Doch die Abendparty im Theatercafe ließ ich mir selbstverständlich nicht entgehen. Bei Bratwurst und Bier wurde genetztwerkt und zu später Stunde auch getanzt. Viele Dank an dieser Stelle natürlich an die Sponsoren, die es ermöglicht haben, dass ich diesen Abend ganz ohne einen Euro bestreiten konnte. Die Versorgung war wieder erstklassig!

Sonntag – zwischen MaleSchminking & Discofox

Nachdem ich meine Nachwehen der Party einigermaßen in den Griff bekommen hatte, ging es samt Gepäck ab zur Villa. Schon bei der Sessionplanung war klar, dass wir heute weniger Teilnehmer sein würden als noch am Samstag. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch.

Die mutigsten Männer des Barcamps

Ganz im Gegenteil. In einer Bierlaunen-Session erklärten Manu, Romy und ich der Männerwelt, was es denn mit den Schminkutensilien in unserem Koffer auf sich hatte. Tatsächlich fanden sich drei mutige Teilnehmer, die das ein oder andere sogar selbst ausprobierten. Dafür gibt’s einen dicken Daumen hoch.

Nach der MaleSchminking-Session ging es dann ab zum Discofox-Tanzen. Ja, ich konnte das vorher tatsächlich nicht! Dank unseres hevorrangenden Tanzlehrers aber, kann ich bei der nächsten Party dann mit meinen neu erworbenen Kenntnissen glänzen. Im nächsten Jahr gibt es dann den Cha-Cha-Cha.

Nach einer Session, die leider nicht stattfand, aber dennoch zu einer netten Diskussionsrunde wurde, ging es zum Abschluss für mich noch um die Vor- und Nachteile des Couponning. Ein Thema, mit dem ich mich noch gar nicht so eingehend befasst hatte, dank Michael jetzt aber einen spannenden Einblick bekam.

Danke des üblichen Chaos bei der Deutschen Bahn war der Abschluss des Barcamps jedoch sehr unruhig und musste ohne Abschlusssession auskommen. Verständlicherweise waren viele Teilnehmer schon früher aufgebrochen um irgendwie den Weg nach Hause zu finden. Das war absolut nachvollziehbar, sorgte aber für ein eher trauriges Ende des Barcamps.

Fazit

Das Barcamp Mitteldeutschland 2012 war für mich persönlich wieder ein tolles Erlebnis. Nachdem ich nun kein Frischling mehr war, war es fast ein wenig Klassentreffen. Ich habe mich sehr gefreut viele Leute wieder zu sehen und viele neue Leute kennen zu lernen. Das sorgte in diesem Jahr dafür, dass ich gefühlt mehr Zeit mit lockeren Gesprächen als mit Sessions verbracht habe. Vielleicht fühlte sich das BarCamp in diesem Jahr gerade deshalb anders an.

Foto: Sebastian Wallroth

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Eine NoShow-Rate von 40% ist einfach unschön – vor allem für die Organisatoren, die viel Mühe und Zeit in das Projekt investieren. Auch die relativ niedrige Twitterer-Quote war merkwürdig, sicher nicht zu ändern, fühlte sich aber trotzdem unschön an.

Wie immer ausgezeichnet war das Catering. ich fühlte mich jederzeit bestens versorgt mit allem, was man brauchte. Frühstück, Mittag, Kuchenbuffet, ja sogar leckeres Bier – es hat an nichts gefehlt.

Ein großer Dank geht auch in diesem Jahr natürlich an all die Sponsoren, ohne die diese tolle Veranstaltung gar nicht möglich gewesen wäre. Danke!

Vor allem aber geht mein Dank an das großartige Orga-Team! Ohne den Fleiß, die zeit und die Mühe dieser Leute wäre das BarCamp nicht denkbar gewesen! Auch hat sich das Team nicht aus der Ruhe bringen lassen, hatte immer ein offenes Ohr bei Fragen und sorgte höchstpersönlich für Stimmung. Danke, Danke, Danke!

Eines steht für mich schon fest: Jena, ich komme wieder – wir sehen uns beim #bcmd13!

Mein nächstes Smartphone?

Der Caschy stellt da in seinem Blog gerade die spannende Frage nach dem nächsten Smartphone seiner Leser.

Da habe ich mir gleich mal ein paar Gedanken gemacht.  Aus den paar Gedanken sind dann doch einige mehr geworden, sodass ich daraus doch glatt mal einen kurzen Beitrag geklöppelt habe.

Harald Wanetschka  / pixelio.de

Harald Wanetschka / pixelio.de

Vorab: Mein iPhone 4s hat jetzt knapp ein Jahr auf dem Buckel. Die Frage nach einem neuen Smartphone stellt sich im Moment also noch gar nicht wirklich. Insbesondere, da Apple nun keinen großen Sprung geliefert hat. Ein Upgrade von 4s auf 5 erscheint mir persönlich nicht wirklich nötig. Die signifikanten Verbesserungen bringt vor allem iOS 6 mit sich und das läuft hervorragend auch auf dem Vorgänger des neusten iPhones.

Und was kommt dann im nächsten Jahr? Tja, könnte ich hellsehen, könnte ich die Frage jetzt schon beantworten. Ich habe ja nicht umsonst iPad und iPhone hier zu liegen. Ich mag Apple, ich mag die Geräte und ich mag iOS. Es läuft halt einfach und das ist es, was für mich zählt. Trotzdem: Ich bin kein Apple Fan“girl“. Kommen die Jungs aus Cupertino im nächsten Jahr nicht mit anständigen Argumenten um die Ecke, warum ich einen Haufen Kohle in ein iPhone 6 (oder 5s oder was auch immer) investieren soll, muss wohl auch ich mal nach links und rechts schauen.

Ob ich mir Android nochmal antue? Ich weiß es nicht. Meine Android-Erfahrungen mit dem SE Xperia Mini waren eher ernüchternd. Nach einem 3/4-Jahr war das System dermaßen langsam, dass es zum Verzweifeln war. Da kann ich heute weder von ipad noch iPhone behaupten. Trotzdem: Seitdem hat sich eine Menge getan. Die aktuellste Android-Version und die dazugehörigen Smartphone-Flagschiffe lassen sich mit dem Stück Technik von damals wohl nicht mehr vergleichen. Android ist nicht mehr zwangsläufig das Nerd-Frickel-Betriebssystem von damals. Zumindest, wenn man es nicht will. Einzig die Update-Fragmentierung ist ein echter Knackpunkt. Schon doof, wenn mein einjähriges Smartphone kein Update mehr erhält.

WindowsPhone? Jau, das schaue ich mir durchaus mit Spannung an. Die Nokia Lumia-Geräte machen aus der Ferne einen guten Eindruck. Die Hardware nicht atemberaubend, aber wohlmöglich alltagstauglich. Doch hier ist für mich noch etwas abwarten angesagt. Zum einen wird natürlich spannend, was die Vernetzung PC-Smartphone so mit sich bringt. Hier könnte Microsoft echte Pluspunkte sammeln. Zusammen mit einem passenden Tablet – ich schiele ja auch die Surface-Geschichte – könnte das ein Knaller werden. Alternative? Naja, endlich ein Macbook um bei mir eine homogene Vernetzung zu haben. Aber ganz billig sind die Teile ja nicht.
Außerdem interessant: Was bringen die WP denn so im Alltag. Schick und meiner Meinung nach innovativ ist die Oberfläche ja, aber auch alltagstauglich? Das werden wohl die ersten ausführlichen Tests zeigen. Vielleicht auch mal ein Selbstversuch. Das wäre zumindest am effektivsten.

Mein Fazit? Grundsätzlich würde immer zuerst beim Apfel zugreifen. ABER auch nur, wenn man mir gute Gründe dafür liefert. Wenn Apple verspielt?  Tja, dann hoffe ich auf die Windows Phone-Riege. Die Vernetzung zwischen heimischem PC, Tablet und Smartphone könnte reizen. Ob das am Ende auch etwas wird – das werden wir bald sehen. Zum Schluss erwäge ich aber eben auch ein Android – im Idealfall ein Exemplar, was gute Aussichten auf Updates hat.

Wie sieht das bei euch aus? Euer nächstes Smartphone wird….? Verratet es am besten gleich dem Caschy in seiner Umfrage

Nicht noch ein Jahresrückblick…

…nein, mit dem möchte ich euch zumindest HIER tatsächlich nicht langweilen.

Viel lieber möchte ich die Gelegenheit nutzen allen Lesern, Geschäftspartnern, Freunden und Unterstützern einen fantastischen Rutsch in das neue Jahr 2012 zu wünschen. Für das neue Jahr wünsche ich allen maximale Erfolge, eine gute Gesundheit und viel Glück, bei allem, was ihr anpackt.

Ich freue mich auf viele spannende Aufgaben im Jahr 2012. So werde ich im Januar mein erstes SocialMedia-Seminar geben. Eine Sache, die eigentlich nie eingeplant war. Doch meine Begeisterung und meine Erfahrungen in Punkto Facebook, Twitter & Co möchte ich jetzt auch an andere weitergeben. Zunächst in internen Workshops in Unternehmen. Aber vielleicht sehen auch wir uns bald auf einem der Seminare!? Wer weiß, was 2012 alles bringt.

Außerdem freue ich mich auch auf weitere spannende Stunden im Dienste des Stadtmarketings. Natürlich wünsche ich mir hier endlich den Durchbruch. Mal sehen, wie unsere werte Stadtverwaltung in 2012 gestimmt sein wird. Drückt uns die Daumen!

Aber natürlich stehen auch viele neue Webprojekte, Flyer-Designs und andere tolle Aufgaben auf meiner Wunschliste.

Ich hoffe auf ein interessantes neues Jahr, in dem ich wieder viel lernen darf und hoffe, dass ich dabei auch weiterhin auf eure Unterstützung zählen darf!

Wir sehen uns im neuen Jahr!

PS: Wer doch noch Lust auf einen ganz persönlichen Jahresrückblick hat, darf gern >>Hier<< vorbeischauen 🙂

jPoint.Adventskalender

Pünktlich zum 01.12. sind Adventskalender wieder im Trend. Da wollte auch ich mich nicht lumpen lassen. Von heute bis zum 24.12. öffnet sich auch im jPoint.Adventskalender an jedem Tag ein Türchen – oder in diesem Fall eher ein Säckchen.

Darin verbergen sich einfach nur weihnachtliche Videos, Link-Tipps, eBooks und Downloads zum Thema Webdesign und SocialMedia und einige Special-Gutscheine. Lasst euch einfach überraschen! Eines sei vorab verraten: Ihr könnt mit dem Inhalt auch bei mir kräftig sparen.

Der Adventskalender wurde erstellt mir freundlicher Unterstützung von 24Geschenke.de. Ihr erreicht den Kalender mit einem Klick auf das Bild. Ganz wichtig (aus welchen Gründen auch immer) ist der Kalender mit einem Passwort geschützt. Um Zugang zu bekommen merkt euch das Passwort 1e25bb0d gut!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine tolle Adventszeit und viel Spaß mit meinem persönlichen Adventskalender.

Social Media Setup

Vor kurzem hat Karsten Sauer aka @sauerstoff in seinem Blog dazu aufgerufen das eigene SocialMedia-Setup mal niederzuschreiben.

Nun ist es ja so. Das Web 2.0 und speziell die SocialMedia-Plattformen kann man ja für die unterschiedlichsten Zwecke nutzen. Da ist es gar nicht so schlecht, wenn man sich einfach mal Gedanken dazu macht, welche Plattformen man selbst nutzt und vor allen wie intensiv und zu welchem Zweck man sie nutzt.

Mir hat diese kleine Betrachtung durchaus auch selbst geholfen. So habe ich festgestellt, dass ich die Plattformen für meine Bedürfnisse und meine Zwecke durchaus effektiv und gut einsetze. Es gibt kaum Punkte, die ich zum jetzigen Zeitpunkt verbessern würde.

Wer jetzt natürlich gern auch lesen möchte, wie mein persönliches Setup aussieht, kann das gern im dazugehörigen Blog lesen.

>> Hier entlang

Natürlich ist Karsten noch immer auf der Suche nach neuen Setups. Falls ihr jetzt also auch Lust habt, mitzumachen schaut einfach >>HIER<< vorbei. Es nimmt nur ein wenig Zeit in Anspruch und tut nicht weh. Also mitmachen!

Web 2.0 in Magdeburg – und es geht doch!

Vor nicht allzu langer Zeit konnte man hier im Blog einen Beitrag zu den Bemühungen in Punkto Stadtmarketing lesen. Riesige Windmühlen, gegen die man kämpfen musste, und Baukästenantworten auf Stadtratanfragen waren da nur einige der Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung.

Doch es passierte einiges seitdem. Die Agentur, die gesucht wurde für die Website www.magdeburg.de hat bereits ihre Arbeit aufgenommen. Ein erster großer Schritt für die bessere Außenwirkung der Stadt.
Ein Stadtratbeschluss sorgt außerdem dafür, dass eine „Expertengruppe“ in die Arbeit einbezogen werden soll. Nein, damit war natürlich noch nicht gesagt, wer diese „Experten“ am Ende sein sollten – ein großer Schritt war allerdings gemacht. Außerdem ebnete ein Halbsatz in eben jenem Beschluss den Weg für eine Mailadresse XYZ@magdeburg.de.

Sogar bis nach Jena, auf das 3. Barcamp Mitteldeutschland, schleifte ich mit einer Präsentation unsere Überlegungen in diesem Punkt. Es wurde schnell klar, dass auch andere Städte mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten. Doch können und wollen wir uns ewig an den schlechteren Beispielen orientieren?

ABER: Leute, ich predige es bei jedem meiner Kunden: Kommunikation ist alles.

Weiterlesen…

In Jena gibt’s ne IT-Szene??? – Das 3. Barcamp Mitteldeutschland

Jena – ein kleines Städtchen in Thüringen und Schauplatz des 3. Barcamps Mitteldeutschland. Es ist ja nun so: Ich habe durchaus 4 Semester Informatik studiert und bin jobtechnisch in der IT-Branche unterwegs. Trotzdem war mir bis zu diesem Wochenende nicht im geringsten klar, dass es in Jena eine IT-Szene gibt.

Am Freitag, dem 7.10. ging es los. Zwei Stunden Autofahrt von Magdeburg aus und schon sah man das idyllische Städtchen hinter den Hügeln hervorblitzen. Der erste Eindruck: Ein großes Plattenbaugebiet. Naja, eben typisch für den Osten. Je näher es Richtung Stadt ging, desto beschaulicher wurde es aber. Man hatte in Jena verstanden trotz moderner Gebäude den Charme der Innenstadt beizunehalten. Schön! Nach kurzem Umsehen ging es ins Hotel. Am Abend stand ja schließlich das Warmup an.

Getroffen wurde sich vor der Location des Barcamps, dem Jentower. Ein riesiges rundes Hochhaus, was oft wohl auch liebevoll „Keksrolle“ genannt wird. In der Gruppe ging es dann zur Warmup-Location, dem Markt 11. Ein nettes Cafe in dem keine Wünsche offen blieben. In gemütlicher Atmosphäre knüpfte man die ersten Kontakte und die ersten interessanten Gespräche entwickelten sich – bei den Rauchern natürlich bevorzugt vor der Tür. Nach einigen Bierchen und zu später Stunde ging es ab ins Hotel. Am nächsten Morgen war frühes Aufstehen angesagt.

Am Samstag startete die Truppe um 9Uhr so richtig durch. Die Begrüßung war sehr herzlich. Man fühlte sich vom ersten Moment an Willkommen. Neben den bestellten T-Shirts gab es ein tolles Notizbuch mit Barcamp-Aufdruck, einen Kuli, Buttons, Einkaufschips – eben alles, was das Herz begehrt.

Wer viel arbeitet muss sich auch stärken. Daher gab es gleich zum Frühstück leckere belegte Brötchen mit viel Liebe zum Detail von Jena Delika(r)t, leckere Müslibecher von MyMüsli, fantastischen Kaffee von Sonntagmorgen und rote, grüne und gelbe Grütze von Osterland. Schon hier war klar – verhungern wird hier niemand.

Gut gestärkt ging es los mit der Vorstellungsrunde. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Sich selbst in genau drei Worten beschreiben, ist bei Leibe nicht ganz einfach. Danach konnte es an die Sessionplanung gehen. Die Teilnehmer stellten Ihre Themen vor. Anhand der Interessenten wurden die Räume geplant. Das war nicht in jedem Fall ganz einfach, wie sich im Nachhinein herausstellte. Dennoch versagte die Organisation auch an diesem Punkt nicht, sodass es schnell mit den geplanten Themen losgehen konnte.

Mein Problem an diesem Wochenende: Die Entscheidung die passende Session auszuwählen. Es gab Unmengen an interessanten Themen und ständig hatte man das Gefühl eine spannende Sache zu verpassen. Doch das Klonen ist noch nicht perfektioniert, sodass man sich letzen Endes doch mit der ein oder anderen Ene-Mene-Muh-Taktik entschieden hatte.

Für mich drehte sich der Samstag um Startups auf dem Bauerhof (von und mit Hojoki-Mitgründer Martin Böhringer) User Centered Design, Fehler bei Online-Shops (mit Torsten Maue), schmutzige Geheimnisse auf Facebook-Fanpages (mit @Snoopsmaus) und SocialMedia bei der Bewerbersuche (von und mit den Mädels von Bewerberblog.de) Alles in allem vier sehr gelungene Sessions, die vor nicht nur von den Vorträgen, sondern vor allem auch den anschließenden Diskussionen gelebt haben. So kam man ungezwungen mit anderen ins Gespräch. Toll!

Doch nicht nur die Sessions an sich standen für mich im Mittelpunkt, sondern eben auch die Gespräche und das Networking in den Pausen. Interessant war hier auch die Mischung der Teilnehmer. Neben den ITlern gab es in Jena auch jede Menge BWL-Studenten und Menschen, die sich selbst eher im Marketing angesiedelt hatten. So war für jeden das passende dabei.

Hervorzuheben ist an dieser Stelle das hervorragende Catering den ganzen langen Tag lang. Neben dem reichhaltigen Frühstück, gab es ein leckeres Mittagessen und fantastischen Kuchen in den Pausen. Für genügend Getränke war u.a. durch die Kelterei Walther gesorgt. Sogar am Abend blieben keine Wünsche offen.

Im Theatercafe bei Freigetränken (!), leckerem thüringer Grillgut und toller Musik ließen wir den Abend gut gelaunt ausklingen. Das Fazit des Abends: Barcamper können feiern und trinken!!!

Der nächste Morgen begann entsprechend der guten Stimmung am Vorabend mit Kopfschmerzen und stimmlich angeschlagen. Doch egal – weiter ging es im Text! Nach einem tollen Frühstück stand die Sessionplanung für den Sonntag an. Zwar war die Gruppe im Vergleich zum Samstag geschrumpft, spannende Themen gab es dennoch zur Genüge!

Tja, und wie ist das so mit Barcamp-Neulingen? Natürlich muss man auch selbst mal eine Session halten. Nachdem ich mich am Samstag zurpückgehalten hatte, war ich heute also fällig. Mein Thema: Stadtmarketing – Quo Vadis Magdeburg. Ob ich aufgeregt war? Nö! Viele der Leute hatte ich inzwischen ja schon kennengelernt. Außerdem hatte man ja schon davor abgecheckt, ob Interesse besteht. So fand sich eine kleine, aber feine Rund im Raum ein. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion und schnell zeigte sich: In vielen Städten läuft es leider ähnlich.

Das zeigte sich vor allem in einem netten Gespräch mit den Machern von „Chemnitz lebt“. Chemnitz könnte danach in Punkto Stadtmarketing die Partnerstadt von Magdeburg werden.

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann für mich in die letzte Session des Wochenendes. Es ging um die persönlichen Erfahrungen von Jörg Thoss mit SocialMedia in Unternehmen. Eine authentische und interessante Session!

Nach einem erlebnisreichen Wochenende ging es dann Heim Richtung Magdeburg.

Ein großer Dank geht natürlich an das großartige Organisations-Team des Barcamps! Ich fühlte mich zu jeder Zeit wohl und hatte nie das Gefühl, dass es drunter oder drüber ging. Absolut top!

Das nächste Dankeschön geht natürlich an die unzähligen Sponsoren. Darunter Flinc, Intershop, IKS, Unister, e.pages, spread shirt und viele, viele mehr. Ohne diese wäre das Event finanziell nicht möglich gewesen.

Der letzte Dank geht natürlich an alle Teilnehmer, ohne die das Barcamp nicht das gewesen wäre, was es war – ein voller Erfolg.

Mein Fazit: Ich bin begeistert. Alles passte! Ich hatte viele tolle Gespräche, habe Unmengen interessanter Kontakte geknüpft und hatte vor allem jede Menge Spaß. Eines steht für mich jetzt schon fest: Im nächsten Jahr bin ich am 13./14. Oktober definitiv mit bei der Party beim Barcamp Mitteldeutschladn 2012!

Selbständig – selbst & ständig halt

Beim abendlichen Essen beim Griechen kam auch diesmal das Gespräch auf das allseits beliebte Thema Selbständigkeit. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sich in meinem Umfeld viele von eben diesen befinden. Jeder Selbständige weiß: Die Arbeit macht sich nicht von selbst. Dabei kämpft man allerdings nicht selten mit einer Menge von Vorurteilen, bei denen man sich natürlich schon fragt, wie die Leute auf soetwas kommen.

Meine persönlichen Highlights in Punkto Vorurteilen habe ich hier zusammengestellt:

  1. „Selbständige haben es doch gut. Da kann man sich seine Arbeitszeit selbst einteilen.“
    Stimmt! Ich kann mir meine Zeit selbst einteilen. Das beschränkt sich aber meistens nur darauf, ob ich Auftrag A am Vormittag und Auftrag B am Nachmittag in Angriff nehme oder eben umgekehrt. Nur selten kann ich mir meine Freiräume selbst schaffen. Zu oft stehen Telefonate, Kundentermine und Deadlines im Weg. In den meisten Fällen kann ich mir so keine Freizeit teilen, sondern muss vielmehr „zufällig“ entstandene Freiräume nutzen.
  2. „Als Selbständiger kann man sich seine Arbeit aussuchen.“
    Stimmt! Bis zu einem gewissen Punkt kann ich mir aussuchen, welche Projekte ich betreuen möchte. So ist für mich klar: Die nächste Hausmauer, werde ich sicherlich nicht bauen.  Das wäre auch quatsch – bin ich doch Webdesignerin.
    Klar, kann auch ich mir von Zeit zu Zeit den Luxus leisten und einen Auftrag ablehnen. Ja, manche Aufträge MUSS ich sogar aus wirtschaftlicher Sicht ablehnen. Und doch: Meine Arbeit muss Gewinn erwirtschaften. Mit meiner Tätigkeit muss ich meinen Lebensunterhalt finanzieren. Da klappt es eben nicht, dass ich mich nur jenen Aufträgen auseinandersetzen kann, die mir gefallen. Nein, vielmehr sind es jene Aufträge, die aus finanzieller Sicht am meisten versprechen.
  3. „Als Selbständiger kann man mehr Urlaub machen als ein Angestellter“ 
    Stimmt – zumindest in der Theorie. Es ist nicht abzustreiten, dass man als Selbständiger nicht an vorgegebene Urlaubstage gebunden bin. Außerdem muss ich keinen Urlaub einreichen. Im Prinzip könnte ich, wann immer es mir danach ist, einfach mal für 3 Wochen ab in Urlaub starten.Was sich in der Theorie so toll anhört, ist in der Praxis natürlich absolut nicht machbar. Warum? Drei Wochen keine Arbeit bedeutet drei Wochen lang kein Geld. Ich könnte für diese Zeit weder an Projekten arbeiten, noch mit Kunden kommunizieren oder Aufträge annehmen. Das geht so natürlich nicht!Was bleibt mir also übrig? Maximal eine Woche Urlaub am Stück. Und selbst dort begleitet mich mein Notebook. Mal eben schnell Mails beantworten, in einer ruhigen Minute mal am einen oder anderen Projekt weiterarbeiten – das ist normal im Urlaub.
  4. Als Selbständiger hat man keinen Vorgesetzten, der die Aufgaben aufdiktiert
    Stimmt! Dieses Argument kann ich tatsächlich nicht bestreiten. Es gibt keinen Chef, der mir jeden Morgen meine Aufgaben vorlegt, die ich dann hinterher abarbeite. Es gibt niemanden, der mir während meiner Arbeit über die Schulter schaut.
    Doch genau das ist, es was die Selbständigkeit für manch einen recht schwierig macht. Durch fehlende Kontrolle ist natürlich ein hohes Maß an Selbstdisziplin gefragt. Am Ende steht immer der erfolgreiche Abschluss eines Projektes. In welcher Zeit und mit wie vielen zusätzlichen Nachtschichten man dies schafft, hängt davon ab, wie schnell mal sich ablenken lässt und wie gut man wichtigem von unwichtigem trennen kann. Es ist also nicht immer von Vorteil keinen Vorgesetzten zu haben.

Nein – ich möchte nicht rumjammern. Nein – ich möchte nicht darauf herumreiten, dass manch Selbständiger die Woche mit mehr Arbeitsstunden abschließt, als die meisten Angestellten.
Das Selbständigsein hat unbestritten seine Vorteile und doch ist es nicht immer so leicht, wie man Angestellter sich das ganze vorstellt. Ich habe durch meinen Job sogar den direkten Vergleich. Ab und zu schaue ich schon ein wenig neidisch auf diejenigen, die nach dem Feierabend wirklich abschalten können.

Und doch: Ich mag die Selbständigkeit. Ich mag es meine Arbeit selbst koordinieren zu können. Ich mag es etwas selbst geschafft zu haben. Ich mag es selbst für mich Werbung machen zu können.
Ich würde die Selbständigkeit für nichts in der Welt aufgeben, aber ich wünsche mir, dass ich in Zukunft nicht mehr ganz so oft mit aus der Luft gegriffenen Vorurteilen konfrontiert werde – wahrscheinlich ein Wunschtraum.

Wie sieht es bei euch aus? Wer ist Selbständig? Wer ist es gern? Wer wünscht sich ein ’normales‘ Angestellten-Dasein? Ich freue mich auf eure Kommentare zum Thema.

3…2…1 – Fertig!

Schau mal einer an. Es ist vollbracht: Das Design für http://www.jpoint.info steht. Wo momentan noch eine große PDF-Datei prangt, gibt es (hoffentlich) schon bald eine fertige Seite. Ich habe meine wichtigste Arbeit getan. Die Optik steht.

Wer sich den finalen Entwurf ansieht, wird schnell feststellen, dass er mit den anfänglichen Snippets, die ich auf Facebook veröffentlicht habe, nur noch wenig gemein hat. Andere Farben, andere Schriften und nicht zuletzt ist sogar das Logo verschwunden. Warum jetzt also der komplette Umschwung?
Als ich mit meinem Unternehmen richtig startete, wusste ich noch nicht wohin es gehen soll. Das bisherige Logo war nur eine Übergangslösung – ja es war nicht einmal selbst designt, sondern in der Tat eine kostenlose Vorlage. Man muss das Rad (auch als Designer!) nicht immer neu erfinden. Was passt – das passt einfach. Dieses Logo passte…zumindest für den Übergang. Es war sauber gearbeitet, passte zur Wortmarke und war eben nett. Um ein vorläufiges Erscheinungsbild zu haben, reichte es.

Mit der Zeit und den Auftägen, die man erledigt, definiert man mehr und mehr, wie man selbst arbeitet. Meine Arbeit zeichnet nicht unbedingt DAS hypermoderne Design mit allem Schnick-Schnack aus. Muss es auch gar nicht. In jedem meiner Projekte steckt dafür etwas viel wichtigeres – Herz. Das ist dabei für mich wirklich (!) nicht nur eine leere Phrase. Nein, jeder meiner Kunden weiß, dass mir der persönliche Kontakt über alles geht. Lieber eine lange Fahrt mehr oder ein stundenlanges Telefongespräch, als unzählige E-Mails, die eher unpersönlich daherkommen.

Tja, und plötzlich war es mir klar. Clean und businessmäßig ist nicht mein Stil. Stattdessen gibt es dunklere Farben mit kleinen Highlights. Das Logo ist einer Wortmarke gewichen, die durch die Unterschrift im handgeschriebenen Stil das gewisse etwas erhält.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung mindestens ebenso schnell klappt und ich spätestens im Herbst 2011 mit einer tollen Internetpräsenz vertreten bin. Bis dahin möchte ich euch natürlich nicht den finalen und (hoffentlich endlich) endgültigen Entwurf nicht vorenthalten.

 



 

Los geht’s…naja zumindest fast.

Ja, ich weiß – meine Seite sollte schon längstbfertig sein. Eine Seite, die meine Arbeit präsentiert. Eine Seite mit eigenem Design und einem eigenen Blog.

Jeder Webworker kennt aber das Problem: Bezahlte Arbeit geht nunmal vor dem eigenen Projekt. Das ist auch so, wenn die eigene Seite ja nunmal die beste Referenz ist.
Tja, wie weit bin ich eigentlich? Das Design…ja das Design steht zumindest schon. Ein Teil der Umsetzung steht auch schon. Die Domain gibt es, aber ein Hoster noch nicht abschließend geklärt. Daher auch der Beginn einer wunderbaren befristeten Freundschaft mit wordpress.com.

Um zumindest inhaltlich schon einmal weiter zu kommen, habe ich mich entschlossen den Blog schon einmal ins Rollen zu bringen, allerdings noch ohne eigene Installation und ohne eigenes Design. Keine Sorge – das folgt später.
Warum dann aber der ganze Aufwand mit dem Exportieren? Ganz einfach: Meine fachlichen Beiträge brauchen eine Plattform und das schon jetzt.

Drum starte ich jetzt schon einmal hier durch und hoffe auf viele Leser und Beteiligungen.ich freue mich auf muntere Diskussionen und viele Tweets, Like oder +einsen.

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