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Facebook führt die Chronik ein – und alle so: Nee

Leute, ich sitze gerade hier. Am einem Sonntag. Mit Kopfschmerzen. Trotzdem tippe ich diesen Beitrag. Warum? Weil es eine Sache igbt, die mir in den letzten Tagen ziemlich auf den Keks geht.

Doch mal von Anfang an. Facebook führt die Chronik demnächst für alle Nutzer ein. Bisher hatte der geneigte Facebook-User die Wahl zwischen der alten Ansicht und der neuen Facebook-Chronik.

Doch was verändert sich mit der Chronik überhaupt? Nunja, vor allem das Aussehen des eigenen Profils. Durch das große Titelbild hat man die Möglichkeit sein Profil individueller zu gestalten und kann damit gleich am Anfang einen Eyecather setzen. Alle Beiträge werden in der neuen Chronik in zwei Spalten dargestellt. Das ist im ersten Moment vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber nicht, woran man sich nicht gewöhnen kann. Wer Beiträge extra hervorheben möchte, kann das mit einem Klick tun. So verbreitert sich der Eintrag auf die volle Seite.
Alle älteren Beiträge kann man anhand der Zeitleiste auf der rechten Seite bequem finden. So kann man z.B. wann man sich mit wem befreundet hat.

Außerdem kann man besondere Lebensereignisse auch im nachhinein noch zur persönlichen Chronik hinzufügen. So kann man die eigenen Kinderfotos hinzufügen oder den Freunden Fotos aus seinem Urlaub aus den Zeiten vor Facebook zeigen.

Ein Punkt sei dann aber doch zu beachten. Dadurch, dass Postings nun schneller auffindbar sind, empfehle ich Postings im großen und ganzen nur für Freunde freizugeben, damit euer zukünftiger Arbeitgeber keine peinlichen Statusmeldungen finden kann. In den Privatsphäre-Einstellungen kann man dazu unter „Beschränke das Publikum für ältere Beiträge“ die Postings aus der Pre-Chronik-Zeit mit einem Klick beschränken.

Die Chronik an sich könnte dann z.B. so aussehen:

Die Facebook-Chronik an einem Beispiel

 

So, ich persönlich habe mit Chronik überhaupt kein Problem. Aber einige Leute in meiner Freundesliste oder in den Freundeslisten meiner Freunde.
Das müssen diejenigen natürlich jeden Tag aufs neue mit riesigen Bildern kundtun. Wirklich sachliche Argumente gegen die neue Facebook-Chronik habe ich dabei noch nicht EIN Mal gehört. Die Hitliste der Scheinargumente gegen die Chronik:

  1. Das ist viel zu unübersichtlich
    Leute – Webdesign und Usability sind mein Job. Allein aus psychologischer Sicht ist das überhaupt nichts unübersichtlich. Im Gegenteil – durch die Zeitleiste lassen sich Postings sogar noch schneller finden. Ja, man muss sich eingewöhnen. Aber, wer sich die Zeit für Neues nicht wenigstens ein wenig nimmt, sollte sein Dasein im Social Web ohnehin noch einmal überdenken.
  2. Facebook will ja nur noch mehr Daten über mich sammeln.
    Ja, theoretisch kann man dank der Chronik seine komplette Lebensgeschichte auf Facebook veröffentlichen und seinen Freunden und den Facebook-Servern zugänglich machen. Ich habe damit kein Problem, andere schon. Aber es bleibt ja, wie es ist. ICH als User bestimme was und wieviel ich von mir im Internet preisgebe. Ich MUSS keine Babyfotos posten, ich MUSS keine vollständige Chronik anlegen – ich KANN es aber. Ich sollte mir immer Gedanken machen, was ich denn veröffentliche. Das ändert sich nicht erst mit der Chronik, sondern war schon immer so.

  3. Facebook muss mich doch fragen.
    Facebook bzw. Hr. Zuckerberg muss erstmal gar nichts. In letzter Konsequenz ist Facebook ein Unternehmen. Wenn ein Unternehmen sein Erscheinungsbild ändert, muss – nein kann – es gar nicht vorher alle Konsumenten fragen. Ich bin mir recht sicher, dass die neuen Entwicklungen nicht ganz ohne Beteiligung von Usergruppen abgelaufen sind. Die tatsache, dass du oder ich nicht gefragt wurden, heißt ja nicht automatisch, dass gar kein User gefragt wurde.
    Der Aldi von nebenan fragt dich auch nicht, ob die Regale umgestellt werden dürfen. Dein Autohersteller fragt dich auch nicht, ob er das Logo neu gestalten darf.

  4. Ich will das Aussehen mitbestimmen.
    Da sind wir wieder fast beim vorherigen Post. Es geht nunmal nicht, dass jeder User sein eigenes Süppchen kocht. Es geht ja nicht, dass jede Profilseite anders aussieht. Facebook hat seit Dezember die alte und neue Version parallel laufen lassen. Jeder User hatte jetzt lang genug die Zeit sich mit der Chronik und den Einstellungen zu beschäftigen.
    Allen Menschen tut man es ohnehin nicht recht.

Nicht zuletzt ist doch aber so. Hr. Zuckerberg wird nicht aufgrund einiger Posts die Pläne wieder über den Haufen werden. Jede Debatte, die über die Chronik geführt wird und dazu auch noch auf Facebook geführt wird, ist Traffic für die Seite. Solang nicht massenhaft User die Plattform verlassen, gibt es keine Konsequenzen und da kann man auch noch so sehr die Timeline seiner Freunde zuspammen.

Aufgrund des oben genannten gibt es nur eine Wahl: Mitziehen oder Facebook verlassen. Letzteres würde sicherlich auch die Nerven der Freunde schonen!

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jPoint.Adventskalender

Pünktlich zum 01.12. sind Adventskalender wieder im Trend. Da wollte auch ich mich nicht lumpen lassen. Von heute bis zum 24.12. öffnet sich auch im jPoint.Adventskalender an jedem Tag ein Türchen – oder in diesem Fall eher ein Säckchen.

Darin verbergen sich einfach nur weihnachtliche Videos, Link-Tipps, eBooks und Downloads zum Thema Webdesign und SocialMedia und einige Special-Gutscheine. Lasst euch einfach überraschen! Eines sei vorab verraten: Ihr könnt mit dem Inhalt auch bei mir kräftig sparen.

Der Adventskalender wurde erstellt mir freundlicher Unterstützung von 24Geschenke.de. Ihr erreicht den Kalender mit einem Klick auf das Bild. Ganz wichtig (aus welchen Gründen auch immer) ist der Kalender mit einem Passwort geschützt. Um Zugang zu bekommen merkt euch das Passwort 1e25bb0d gut!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine tolle Adventszeit und viel Spaß mit meinem persönlichen Adventskalender.

Social Media Setup

Vor kurzem hat Karsten Sauer aka @sauerstoff in seinem Blog dazu aufgerufen das eigene SocialMedia-Setup mal niederzuschreiben.

Nun ist es ja so. Das Web 2.0 und speziell die SocialMedia-Plattformen kann man ja für die unterschiedlichsten Zwecke nutzen. Da ist es gar nicht so schlecht, wenn man sich einfach mal Gedanken dazu macht, welche Plattformen man selbst nutzt und vor allen wie intensiv und zu welchem Zweck man sie nutzt.

Mir hat diese kleine Betrachtung durchaus auch selbst geholfen. So habe ich festgestellt, dass ich die Plattformen für meine Bedürfnisse und meine Zwecke durchaus effektiv und gut einsetze. Es gibt kaum Punkte, die ich zum jetzigen Zeitpunkt verbessern würde.

Wer jetzt natürlich gern auch lesen möchte, wie mein persönliches Setup aussieht, kann das gern im dazugehörigen Blog lesen.

>> Hier entlang

Natürlich ist Karsten noch immer auf der Suche nach neuen Setups. Falls ihr jetzt also auch Lust habt, mitzumachen schaut einfach >>HIER<< vorbei. Es nimmt nur ein wenig Zeit in Anspruch und tut nicht weh. Also mitmachen!

Web 2.0 in Magdeburg – und es geht doch!

Vor nicht allzu langer Zeit konnte man hier im Blog einen Beitrag zu den Bemühungen in Punkto Stadtmarketing lesen. Riesige Windmühlen, gegen die man kämpfen musste, und Baukästenantworten auf Stadtratanfragen waren da nur einige der Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung.

Doch es passierte einiges seitdem. Die Agentur, die gesucht wurde für die Website www.magdeburg.de hat bereits ihre Arbeit aufgenommen. Ein erster großer Schritt für die bessere Außenwirkung der Stadt.
Ein Stadtratbeschluss sorgt außerdem dafür, dass eine „Expertengruppe“ in die Arbeit einbezogen werden soll. Nein, damit war natürlich noch nicht gesagt, wer diese „Experten“ am Ende sein sollten – ein großer Schritt war allerdings gemacht. Außerdem ebnete ein Halbsatz in eben jenem Beschluss den Weg für eine Mailadresse XYZ@magdeburg.de.

Sogar bis nach Jena, auf das 3. Barcamp Mitteldeutschland, schleifte ich mit einer Präsentation unsere Überlegungen in diesem Punkt. Es wurde schnell klar, dass auch andere Städte mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten. Doch können und wollen wir uns ewig an den schlechteren Beispielen orientieren?

ABER: Leute, ich predige es bei jedem meiner Kunden: Kommunikation ist alles.

Weiterlesen…

In Jena gibt’s ne IT-Szene??? – Das 3. Barcamp Mitteldeutschland

Jena – ein kleines Städtchen in Thüringen und Schauplatz des 3. Barcamps Mitteldeutschland. Es ist ja nun so: Ich habe durchaus 4 Semester Informatik studiert und bin jobtechnisch in der IT-Branche unterwegs. Trotzdem war mir bis zu diesem Wochenende nicht im geringsten klar, dass es in Jena eine IT-Szene gibt.

Am Freitag, dem 7.10. ging es los. Zwei Stunden Autofahrt von Magdeburg aus und schon sah man das idyllische Städtchen hinter den Hügeln hervorblitzen. Der erste Eindruck: Ein großes Plattenbaugebiet. Naja, eben typisch für den Osten. Je näher es Richtung Stadt ging, desto beschaulicher wurde es aber. Man hatte in Jena verstanden trotz moderner Gebäude den Charme der Innenstadt beizunehalten. Schön! Nach kurzem Umsehen ging es ins Hotel. Am Abend stand ja schließlich das Warmup an.

Getroffen wurde sich vor der Location des Barcamps, dem Jentower. Ein riesiges rundes Hochhaus, was oft wohl auch liebevoll „Keksrolle“ genannt wird. In der Gruppe ging es dann zur Warmup-Location, dem Markt 11. Ein nettes Cafe in dem keine Wünsche offen blieben. In gemütlicher Atmosphäre knüpfte man die ersten Kontakte und die ersten interessanten Gespräche entwickelten sich – bei den Rauchern natürlich bevorzugt vor der Tür. Nach einigen Bierchen und zu später Stunde ging es ab ins Hotel. Am nächsten Morgen war frühes Aufstehen angesagt.

Am Samstag startete die Truppe um 9Uhr so richtig durch. Die Begrüßung war sehr herzlich. Man fühlte sich vom ersten Moment an Willkommen. Neben den bestellten T-Shirts gab es ein tolles Notizbuch mit Barcamp-Aufdruck, einen Kuli, Buttons, Einkaufschips – eben alles, was das Herz begehrt.

Wer viel arbeitet muss sich auch stärken. Daher gab es gleich zum Frühstück leckere belegte Brötchen mit viel Liebe zum Detail von Jena Delika(r)t, leckere Müslibecher von MyMüsli, fantastischen Kaffee von Sonntagmorgen und rote, grüne und gelbe Grütze von Osterland. Schon hier war klar – verhungern wird hier niemand.

Gut gestärkt ging es los mit der Vorstellungsrunde. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Sich selbst in genau drei Worten beschreiben, ist bei Leibe nicht ganz einfach. Danach konnte es an die Sessionplanung gehen. Die Teilnehmer stellten Ihre Themen vor. Anhand der Interessenten wurden die Räume geplant. Das war nicht in jedem Fall ganz einfach, wie sich im Nachhinein herausstellte. Dennoch versagte die Organisation auch an diesem Punkt nicht, sodass es schnell mit den geplanten Themen losgehen konnte.

Mein Problem an diesem Wochenende: Die Entscheidung die passende Session auszuwählen. Es gab Unmengen an interessanten Themen und ständig hatte man das Gefühl eine spannende Sache zu verpassen. Doch das Klonen ist noch nicht perfektioniert, sodass man sich letzen Endes doch mit der ein oder anderen Ene-Mene-Muh-Taktik entschieden hatte.

Für mich drehte sich der Samstag um Startups auf dem Bauerhof (von und mit Hojoki-Mitgründer Martin Böhringer) User Centered Design, Fehler bei Online-Shops (mit Torsten Maue), schmutzige Geheimnisse auf Facebook-Fanpages (mit @Snoopsmaus) und SocialMedia bei der Bewerbersuche (von und mit den Mädels von Bewerberblog.de) Alles in allem vier sehr gelungene Sessions, die vor nicht nur von den Vorträgen, sondern vor allem auch den anschließenden Diskussionen gelebt haben. So kam man ungezwungen mit anderen ins Gespräch. Toll!

Doch nicht nur die Sessions an sich standen für mich im Mittelpunkt, sondern eben auch die Gespräche und das Networking in den Pausen. Interessant war hier auch die Mischung der Teilnehmer. Neben den ITlern gab es in Jena auch jede Menge BWL-Studenten und Menschen, die sich selbst eher im Marketing angesiedelt hatten. So war für jeden das passende dabei.

Hervorzuheben ist an dieser Stelle das hervorragende Catering den ganzen langen Tag lang. Neben dem reichhaltigen Frühstück, gab es ein leckeres Mittagessen und fantastischen Kuchen in den Pausen. Für genügend Getränke war u.a. durch die Kelterei Walther gesorgt. Sogar am Abend blieben keine Wünsche offen.

Im Theatercafe bei Freigetränken (!), leckerem thüringer Grillgut und toller Musik ließen wir den Abend gut gelaunt ausklingen. Das Fazit des Abends: Barcamper können feiern und trinken!!!

Der nächste Morgen begann entsprechend der guten Stimmung am Vorabend mit Kopfschmerzen und stimmlich angeschlagen. Doch egal – weiter ging es im Text! Nach einem tollen Frühstück stand die Sessionplanung für den Sonntag an. Zwar war die Gruppe im Vergleich zum Samstag geschrumpft, spannende Themen gab es dennoch zur Genüge!

Tja, und wie ist das so mit Barcamp-Neulingen? Natürlich muss man auch selbst mal eine Session halten. Nachdem ich mich am Samstag zurpückgehalten hatte, war ich heute also fällig. Mein Thema: Stadtmarketing – Quo Vadis Magdeburg. Ob ich aufgeregt war? Nö! Viele der Leute hatte ich inzwischen ja schon kennengelernt. Außerdem hatte man ja schon davor abgecheckt, ob Interesse besteht. So fand sich eine kleine, aber feine Rund im Raum ein. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion und schnell zeigte sich: In vielen Städten läuft es leider ähnlich.

Das zeigte sich vor allem in einem netten Gespräch mit den Machern von „Chemnitz lebt“. Chemnitz könnte danach in Punkto Stadtmarketing die Partnerstadt von Magdeburg werden.

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann für mich in die letzte Session des Wochenendes. Es ging um die persönlichen Erfahrungen von Jörg Thoss mit SocialMedia in Unternehmen. Eine authentische und interessante Session!

Nach einem erlebnisreichen Wochenende ging es dann Heim Richtung Magdeburg.

Ein großer Dank geht natürlich an das großartige Organisations-Team des Barcamps! Ich fühlte mich zu jeder Zeit wohl und hatte nie das Gefühl, dass es drunter oder drüber ging. Absolut top!

Das nächste Dankeschön geht natürlich an die unzähligen Sponsoren. Darunter Flinc, Intershop, IKS, Unister, e.pages, spread shirt und viele, viele mehr. Ohne diese wäre das Event finanziell nicht möglich gewesen.

Der letzte Dank geht natürlich an alle Teilnehmer, ohne die das Barcamp nicht das gewesen wäre, was es war – ein voller Erfolg.

Mein Fazit: Ich bin begeistert. Alles passte! Ich hatte viele tolle Gespräche, habe Unmengen interessanter Kontakte geknüpft und hatte vor allem jede Menge Spaß. Eines steht für mich jetzt schon fest: Im nächsten Jahr bin ich am 13./14. Oktober definitiv mit bei der Party beim Barcamp Mitteldeutschladn 2012!

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