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Facebook führt die Chronik ein – und alle so: Nee

Leute, ich sitze gerade hier. Am einem Sonntag. Mit Kopfschmerzen. Trotzdem tippe ich diesen Beitrag. Warum? Weil es eine Sache igbt, die mir in den letzten Tagen ziemlich auf den Keks geht.

Doch mal von Anfang an. Facebook führt die Chronik demnächst für alle Nutzer ein. Bisher hatte der geneigte Facebook-User die Wahl zwischen der alten Ansicht und der neuen Facebook-Chronik.

Doch was verändert sich mit der Chronik überhaupt? Nunja, vor allem das Aussehen des eigenen Profils. Durch das große Titelbild hat man die Möglichkeit sein Profil individueller zu gestalten und kann damit gleich am Anfang einen Eyecather setzen. Alle Beiträge werden in der neuen Chronik in zwei Spalten dargestellt. Das ist im ersten Moment vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber nicht, woran man sich nicht gewöhnen kann. Wer Beiträge extra hervorheben möchte, kann das mit einem Klick tun. So verbreitert sich der Eintrag auf die volle Seite.
Alle älteren Beiträge kann man anhand der Zeitleiste auf der rechten Seite bequem finden. So kann man z.B. wann man sich mit wem befreundet hat.

Außerdem kann man besondere Lebensereignisse auch im nachhinein noch zur persönlichen Chronik hinzufügen. So kann man die eigenen Kinderfotos hinzufügen oder den Freunden Fotos aus seinem Urlaub aus den Zeiten vor Facebook zeigen.

Ein Punkt sei dann aber doch zu beachten. Dadurch, dass Postings nun schneller auffindbar sind, empfehle ich Postings im großen und ganzen nur für Freunde freizugeben, damit euer zukünftiger Arbeitgeber keine peinlichen Statusmeldungen finden kann. In den Privatsphäre-Einstellungen kann man dazu unter „Beschränke das Publikum für ältere Beiträge“ die Postings aus der Pre-Chronik-Zeit mit einem Klick beschränken.

Die Chronik an sich könnte dann z.B. so aussehen:

Die Facebook-Chronik an einem Beispiel

 

So, ich persönlich habe mit Chronik überhaupt kein Problem. Aber einige Leute in meiner Freundesliste oder in den Freundeslisten meiner Freunde.
Das müssen diejenigen natürlich jeden Tag aufs neue mit riesigen Bildern kundtun. Wirklich sachliche Argumente gegen die neue Facebook-Chronik habe ich dabei noch nicht EIN Mal gehört. Die Hitliste der Scheinargumente gegen die Chronik:

  1. Das ist viel zu unübersichtlich
    Leute – Webdesign und Usability sind mein Job. Allein aus psychologischer Sicht ist das überhaupt nichts unübersichtlich. Im Gegenteil – durch die Zeitleiste lassen sich Postings sogar noch schneller finden. Ja, man muss sich eingewöhnen. Aber, wer sich die Zeit für Neues nicht wenigstens ein wenig nimmt, sollte sein Dasein im Social Web ohnehin noch einmal überdenken.
  2. Facebook will ja nur noch mehr Daten über mich sammeln.
    Ja, theoretisch kann man dank der Chronik seine komplette Lebensgeschichte auf Facebook veröffentlichen und seinen Freunden und den Facebook-Servern zugänglich machen. Ich habe damit kein Problem, andere schon. Aber es bleibt ja, wie es ist. ICH als User bestimme was und wieviel ich von mir im Internet preisgebe. Ich MUSS keine Babyfotos posten, ich MUSS keine vollständige Chronik anlegen – ich KANN es aber. Ich sollte mir immer Gedanken machen, was ich denn veröffentliche. Das ändert sich nicht erst mit der Chronik, sondern war schon immer so.

  3. Facebook muss mich doch fragen.
    Facebook bzw. Hr. Zuckerberg muss erstmal gar nichts. In letzter Konsequenz ist Facebook ein Unternehmen. Wenn ein Unternehmen sein Erscheinungsbild ändert, muss – nein kann – es gar nicht vorher alle Konsumenten fragen. Ich bin mir recht sicher, dass die neuen Entwicklungen nicht ganz ohne Beteiligung von Usergruppen abgelaufen sind. Die tatsache, dass du oder ich nicht gefragt wurden, heißt ja nicht automatisch, dass gar kein User gefragt wurde.
    Der Aldi von nebenan fragt dich auch nicht, ob die Regale umgestellt werden dürfen. Dein Autohersteller fragt dich auch nicht, ob er das Logo neu gestalten darf.

  4. Ich will das Aussehen mitbestimmen.
    Da sind wir wieder fast beim vorherigen Post. Es geht nunmal nicht, dass jeder User sein eigenes Süppchen kocht. Es geht ja nicht, dass jede Profilseite anders aussieht. Facebook hat seit Dezember die alte und neue Version parallel laufen lassen. Jeder User hatte jetzt lang genug die Zeit sich mit der Chronik und den Einstellungen zu beschäftigen.
    Allen Menschen tut man es ohnehin nicht recht.

Nicht zuletzt ist doch aber so. Hr. Zuckerberg wird nicht aufgrund einiger Posts die Pläne wieder über den Haufen werden. Jede Debatte, die über die Chronik geführt wird und dazu auch noch auf Facebook geführt wird, ist Traffic für die Seite. Solang nicht massenhaft User die Plattform verlassen, gibt es keine Konsequenzen und da kann man auch noch so sehr die Timeline seiner Freunde zuspammen.

Aufgrund des oben genannten gibt es nur eine Wahl: Mitziehen oder Facebook verlassen. Letzteres würde sicherlich auch die Nerven der Freunde schonen!

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Nicht noch ein Jahresrückblick…

…nein, mit dem möchte ich euch zumindest HIER tatsächlich nicht langweilen.

Viel lieber möchte ich die Gelegenheit nutzen allen Lesern, Geschäftspartnern, Freunden und Unterstützern einen fantastischen Rutsch in das neue Jahr 2012 zu wünschen. Für das neue Jahr wünsche ich allen maximale Erfolge, eine gute Gesundheit und viel Glück, bei allem, was ihr anpackt.

Ich freue mich auf viele spannende Aufgaben im Jahr 2012. So werde ich im Januar mein erstes SocialMedia-Seminar geben. Eine Sache, die eigentlich nie eingeplant war. Doch meine Begeisterung und meine Erfahrungen in Punkto Facebook, Twitter & Co möchte ich jetzt auch an andere weitergeben. Zunächst in internen Workshops in Unternehmen. Aber vielleicht sehen auch wir uns bald auf einem der Seminare!? Wer weiß, was 2012 alles bringt.

Außerdem freue ich mich auch auf weitere spannende Stunden im Dienste des Stadtmarketings. Natürlich wünsche ich mir hier endlich den Durchbruch. Mal sehen, wie unsere werte Stadtverwaltung in 2012 gestimmt sein wird. Drückt uns die Daumen!

Aber natürlich stehen auch viele neue Webprojekte, Flyer-Designs und andere tolle Aufgaben auf meiner Wunschliste.

Ich hoffe auf ein interessantes neues Jahr, in dem ich wieder viel lernen darf und hoffe, dass ich dabei auch weiterhin auf eure Unterstützung zählen darf!

Wir sehen uns im neuen Jahr!

PS: Wer doch noch Lust auf einen ganz persönlichen Jahresrückblick hat, darf gern >>Hier<< vorbeischauen 🙂

jPoint.Adventskalender

Pünktlich zum 01.12. sind Adventskalender wieder im Trend. Da wollte auch ich mich nicht lumpen lassen. Von heute bis zum 24.12. öffnet sich auch im jPoint.Adventskalender an jedem Tag ein Türchen – oder in diesem Fall eher ein Säckchen.

Darin verbergen sich einfach nur weihnachtliche Videos, Link-Tipps, eBooks und Downloads zum Thema Webdesign und SocialMedia und einige Special-Gutscheine. Lasst euch einfach überraschen! Eines sei vorab verraten: Ihr könnt mit dem Inhalt auch bei mir kräftig sparen.

Der Adventskalender wurde erstellt mir freundlicher Unterstützung von 24Geschenke.de. Ihr erreicht den Kalender mit einem Klick auf das Bild. Ganz wichtig (aus welchen Gründen auch immer) ist der Kalender mit einem Passwort geschützt. Um Zugang zu bekommen merkt euch das Passwort 1e25bb0d gut!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine tolle Adventszeit und viel Spaß mit meinem persönlichen Adventskalender.

Social Media Setup

Vor kurzem hat Karsten Sauer aka @sauerstoff in seinem Blog dazu aufgerufen das eigene SocialMedia-Setup mal niederzuschreiben.

Nun ist es ja so. Das Web 2.0 und speziell die SocialMedia-Plattformen kann man ja für die unterschiedlichsten Zwecke nutzen. Da ist es gar nicht so schlecht, wenn man sich einfach mal Gedanken dazu macht, welche Plattformen man selbst nutzt und vor allen wie intensiv und zu welchem Zweck man sie nutzt.

Mir hat diese kleine Betrachtung durchaus auch selbst geholfen. So habe ich festgestellt, dass ich die Plattformen für meine Bedürfnisse und meine Zwecke durchaus effektiv und gut einsetze. Es gibt kaum Punkte, die ich zum jetzigen Zeitpunkt verbessern würde.

Wer jetzt natürlich gern auch lesen möchte, wie mein persönliches Setup aussieht, kann das gern im dazugehörigen Blog lesen.

>> Hier entlang

Natürlich ist Karsten noch immer auf der Suche nach neuen Setups. Falls ihr jetzt also auch Lust habt, mitzumachen schaut einfach >>HIER<< vorbei. Es nimmt nur ein wenig Zeit in Anspruch und tut nicht weh. Also mitmachen!

Die Stadt Magdeburg, das Web 2.0 und ihre Baukästen-Antworten

Heute mal ein etwas anderes Thema, welches nur indirekt mit mir und meiner Arbeit zu tun hat.

Es wirkt wie eine neverending Story, bei der man ab und zu schon Motivation und Willen verlieren könnte. Wie einige wissen, bildete sich in diesem Jahr eine kleine Arbeitsgruppe in Magdeburg, die sich mit dem Thema Stadtmarketing auseinandersetzte. In vielen Treffen wurden tolle Ideen zur Verbesserung der bisherigen Situation erarbeitet und diese letztendlich sogar einem Beigeordneten präsentiert. Wir waren frohen Mutes, doch die jüngsten Entwicklungen sollten uns eines Besseren belehren.

Weiterlesen…

Anti-Website der Woche Nr.4 – www.euronetwork.de

Ja, ich gebe zu: Ich habe meinen Blog in der letzten Woche sträflich vernachlässigt. Das ist allerdings meinen Arbeitszeiten zu schulden. s blieb ganz einfach keine Zeit.

Bevor ich mit der Anti-Website der Woche starte, möchte ich noch einmal ein paar Worte zu Troll-Kommentaren verlieren. Wer meint er könnte hier feige und anonym seine Bemerkungen ablassen, braucht nicht damit rechnen, dass sein Kommentar auch nur ansatzweise freigeschaltet wird. Daher kann man sich die Mühe auch gleich sparen. Ich verweise an dieser Stelle einfach auf einen kleinen Beitrag in meinem privaten Blog jPoint@Posterous.

Aber genug dem Vorgeplänkel. heute gibt es mal wieder einen Leckerbissen in Sachen Webdesign.

Die Anti-Website Nr.4 ist:

http://www.euronetwork.de

Euronetwork – eine Wirtschaftsberatung aus Magdeburg. Das Design ist schon auf den ersten Blick unerträglich für die Augen. Fangen wir aber mal ganz vorn an. Mein persönliches Highlight: Die Melodie beim Betreten der Seite. Nicht nur, dass Hintergrundmusik ohnehin verboten gehört. Nein, dieser Jingle gehört auch noch zu jener Sorte, die nicht wirklich gut gemacht sind.

Weiter geht es im Header der Seite. Im Gegensatz zum Rest der Seite kann man sich diesen Bereich immerhin noch ohne Schädigung der Augen ansehen. Aber auch hier: Gutes Design sieht anders aus. Das Logo allein ist verpixelt und unscharf. Schaut man ein wenig länger darauf bekommt man ein leicht schummriges Gefühl. So geht’s nicht!

Aber weiter unten im Content-Bereich wird das Grauen erst richtig klar. Ein quietschgelber Hintergrund begrüßt uns – darauf schwarze Schrift. Augenfreundlich ist anders. Durch den hohen Kontrast und das stechende gelb fällt es schwer die Augen länger auf dem Text zu halten. Nein – es tut nach einer Weile sogar weh. Hinzu kommt ein mehr als unruhiges Schriftbild durch die exzessive von fettgedruckten und kursiven Schriften. Sehr schön hier vor allem die zwei Links im oberen Bereich auf der Startseite, die nur beim Herüberfahren ihr Geheimnis. Weiß auf gelb ist eben eher schwer zu lesen.

Inhaltliches Highlight sind eindeutig die Bänkerwitze. Was genau diese so unintegriert auf der Seite zu suchen haben, erschließt sich mir allerdings nicht ganz. Ebenso darf man sich auch darüber streiten, ob man im Impressum groß zeigen muss, dass man Premium-Mitglied bei XING ist.

Alles in allem vermittelt die Seite wenig Seriösität – ein wichtiger Punkt wenn es um Wirtschaftsberatung geht. Es sieht vielmehr so aus, als hätte man hier (mal wieder) am falschen Ende sparen wollen. So wird das nichts.

(Vielen Dank an dieser Stelle an Dennis Jannack, der mir den Tipp zu diesem Fehlgriff gab)

Die beste Werbung…

…ist immer noch die, die andere für das eigene Unternehmen machen.

Heute geht es um Kundenakquise. Jeder Selbständige und Freelancer weiß: Ohne die richtige Akquise geht nichts. Aufträge wachsen nicht auf Bäumen und ohne Eigeninitiative tut sich im Portfolio nur wenig. Die Frage nach der richtigen Akquise kann man aber nicht einfach pauschal beantworten. Gerade durch die Welt des Internets sind die Möglichkeiten vielfältig. Ein paar der gängigen Methoden werde ich heute hier beleuchten.


Auftragsbörsen – Dumpinglohn im Jahresabo

Vor einiger Zeit schossen Sie wie Pilze aus dem Boden: Die allseits „beliebten“ Auftragsbörsen, in denen Freelancer und Handwerker um Aufträge kämpfen – der günstigste gewinnt. Portale wie My Hammer, Blauarbeit oder Twago bieten tatsächlich nicht wenige Aufträge zur Auswahl. Sieht man sich dann aber die Preise der Mitkonkurrenten an, fragt man sich schnell, wer davon tatsächlich seinen Lebensunterhalt finanzieren kann.  Das komplette Webdesign für 100€, die Umsetzung dazu für 50€ und ein passendes Logo gibts zum Spottpreis von 30€ gleich mit dazu. Solche und ähnliche Preise sind leider keine Ausnahmen. Dementsprechend sieht dann aber auch oft die Qualität der Referenzen im Profil der Mitbewerber aus. Wie der erledigte Auftrag dann aussieht – darüber kann ich nur mutmaßen. Nicht selten aber landen dann auf meinem Schreibtisch genau solche Unfälle. Der Kunde hat es sich dann oft doch überlegt und möchte nun anständige Qualität.
Hinzu kommt, dass die meisten dieser Portale mittlerweile neben der üblichen Provision auch noch ein Abo-Modell zur Verfügung stellen, damit überhaupt Angebote auf Aufträge abgegeben werden können. Da bezahlt man nicht selten erst einmal 30€ im Monat, um dann mit Dumpinglöhnen um den Auftrag zu kämpfen und nebenbei beten zu müssen, dass man sein Geld überhaupt sieht.



Foren-Marktplätze – Trolle im Minutentakt

Auch, wenn man sie in Zeiten des Web 2.0 schon fast vergessen hat, es gibt sie noch: Die zahlreichen Foren zu jedem auch nur erdenklichem Thema. Warum also das ganze nicht auch für die Akquise nutzen? Schaden kann es nicht – oder vielleicht doch?
So gut wie jedes Forum, welches sich mit Webmastern, Webdesign & Co beschäftigt hat auch ein Unterforum für Jobs, Aufträge und andere Kleinanzeigen. Also auf gehts, eine nette Vorstellung der eigenen Tätigkeit geschrieben, die angebotenen Leistungen beschrieben und auf gehts. Während viele Foren inzwischen die Kommentar-Funktion in den Jobbörsen abgeschalten haben, können Trolle in anderen Foren ungehindert ihren Drang ausleben. Da dauert es oft nicht lang, dass die ersten Kommentare zum Angebot auftauchen, die eben nicht immer wohlgesonnen sind. Irgendetwas zum meckern findet man immer. Und wie reagiert man nun darauf? Rechtfertigen? Ignorieren? Definitiv kostet so etwas Zeit. Zeit, die man auch gut hätte zum Arbeiten verwenden können


Kaltakquise – hoher Aufwand vs. wenig Nutzen!? 

Das wichtigste vorab: Die Kaltakquise per Telefon und E-Mail ist bleibt verboten. Einfach mal Unternehmen mit schlechten Websites per E-Mail anschreiben geht nicht. Nicht verboten aber ist das Anschreiben per Post. Ja, richtig – dieser altmodische Kommunikationskanal, der auf bedrucktes Papier setzt. Wie soll das denn bitte aussehen? Ganz einfach: Ein nettes Anschreiben mit den eigenen Leistungen verknüpft mit einem netten Heft zu den eigenen Referenzen oder optimalerweise sogar einem Entwurf für die Firmen-Website. Damit der Brief aber nicht ungesehen im Papierkorb landet, sollte vorher auch recherchiert, wer denn letztendlich der Ansprechpartner für solche Fragen im Unternehmen ist.  Ja, viel Aufwand und doch einiges an Kosten für die Drucksachen sind hier gefragt.
Lohnt sich’s? Ich selbst habe damit keine Erfahrungen. Wer aber ein wenig im Internet darüber liest, der wird sehen – Aufwand und Nutzen stehen hier fast in keinem Verhältnis. Wenn sich aus 100 Briefen auch nur 1 Auftrag ergibt, ist das schon eine gute Ausbeute. Effektiv ist anders.


Und was mache ich in Punkto Akquise? 

Aktive Akquise gibt es bei mir höchstens in Foren. Ab und zu mal ein kleiner und dezenter Hinweis auf Facebook oder Twitter. Das war es dann aber schon fast. Der Großteil meiner Aufträge entsteht durch Weiterempfehlungen. Zufriedene Kunden sind die besten Werbeträger. Oft höre ich den Satz: „Ja Herr XYZ hat Sie empfohlen und seine Website gefiel mir richtig gut.“ Je mehr Aufträge erledigt sind, desto größer wird natürlich auch der Pool an Kunden, die mich weiterempfehlen können.
Außerdem versuche ich Facebook und Twitter nicht als reine Werbekanäle zu nutzen. Klar – ein Hinweis auf neue Projekte und fertiggestellte Aufträge gibt es auch bei mir und doch darf auch der ein oder andere private Tweet oder die Empfehlung von Facebook-Seiten, über die ich gefallen bin nicht fehlen.

 

Wichtig ist es für mich authentisch zu bleiben. Ich bin eben nicht nur Freiberufler, sondern auch Mensch. Das dürfen meine Kunden oder potenzielle Auftraggeber auch spüren. Viel mehr noch – darauf lege ich viel Wert. Ausgefeilte Werbestrategien für mein eigenes Unternehmen? Das kommt für mich (noch) nicht in Frage. Viel schöner finde ich es, wenn das Interesse beim Gegenüber durch Weiterempfehlungen interessante Tweets oder ja, auch einen interessanten Blogbeitrag geweckt wird.

Jetzt seid ihr dran. Was tut ihr um Aufträge zu bekommen? Wie angelt ihr euch neue Kunden? Natürlich sollt ihr hier keine Geheimnisse ausplaudern, sondern einfach ein wenig aus eurem Erfahrungsschatz plaudern. Ich bin gespannt!

Selbständig – selbst & ständig halt

Beim abendlichen Essen beim Griechen kam auch diesmal das Gespräch auf das allseits beliebte Thema Selbständigkeit. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sich in meinem Umfeld viele von eben diesen befinden. Jeder Selbständige weiß: Die Arbeit macht sich nicht von selbst. Dabei kämpft man allerdings nicht selten mit einer Menge von Vorurteilen, bei denen man sich natürlich schon fragt, wie die Leute auf soetwas kommen.

Meine persönlichen Highlights in Punkto Vorurteilen habe ich hier zusammengestellt:

  1. „Selbständige haben es doch gut. Da kann man sich seine Arbeitszeit selbst einteilen.“
    Stimmt! Ich kann mir meine Zeit selbst einteilen. Das beschränkt sich aber meistens nur darauf, ob ich Auftrag A am Vormittag und Auftrag B am Nachmittag in Angriff nehme oder eben umgekehrt. Nur selten kann ich mir meine Freiräume selbst schaffen. Zu oft stehen Telefonate, Kundentermine und Deadlines im Weg. In den meisten Fällen kann ich mir so keine Freizeit teilen, sondern muss vielmehr „zufällig“ entstandene Freiräume nutzen.
  2. „Als Selbständiger kann man sich seine Arbeit aussuchen.“
    Stimmt! Bis zu einem gewissen Punkt kann ich mir aussuchen, welche Projekte ich betreuen möchte. So ist für mich klar: Die nächste Hausmauer, werde ich sicherlich nicht bauen.  Das wäre auch quatsch – bin ich doch Webdesignerin.
    Klar, kann auch ich mir von Zeit zu Zeit den Luxus leisten und einen Auftrag ablehnen. Ja, manche Aufträge MUSS ich sogar aus wirtschaftlicher Sicht ablehnen. Und doch: Meine Arbeit muss Gewinn erwirtschaften. Mit meiner Tätigkeit muss ich meinen Lebensunterhalt finanzieren. Da klappt es eben nicht, dass ich mich nur jenen Aufträgen auseinandersetzen kann, die mir gefallen. Nein, vielmehr sind es jene Aufträge, die aus finanzieller Sicht am meisten versprechen.
  3. „Als Selbständiger kann man mehr Urlaub machen als ein Angestellter“ 
    Stimmt – zumindest in der Theorie. Es ist nicht abzustreiten, dass man als Selbständiger nicht an vorgegebene Urlaubstage gebunden bin. Außerdem muss ich keinen Urlaub einreichen. Im Prinzip könnte ich, wann immer es mir danach ist, einfach mal für 3 Wochen ab in Urlaub starten.Was sich in der Theorie so toll anhört, ist in der Praxis natürlich absolut nicht machbar. Warum? Drei Wochen keine Arbeit bedeutet drei Wochen lang kein Geld. Ich könnte für diese Zeit weder an Projekten arbeiten, noch mit Kunden kommunizieren oder Aufträge annehmen. Das geht so natürlich nicht!Was bleibt mir also übrig? Maximal eine Woche Urlaub am Stück. Und selbst dort begleitet mich mein Notebook. Mal eben schnell Mails beantworten, in einer ruhigen Minute mal am einen oder anderen Projekt weiterarbeiten – das ist normal im Urlaub.
  4. Als Selbständiger hat man keinen Vorgesetzten, der die Aufgaben aufdiktiert
    Stimmt! Dieses Argument kann ich tatsächlich nicht bestreiten. Es gibt keinen Chef, der mir jeden Morgen meine Aufgaben vorlegt, die ich dann hinterher abarbeite. Es gibt niemanden, der mir während meiner Arbeit über die Schulter schaut.
    Doch genau das ist, es was die Selbständigkeit für manch einen recht schwierig macht. Durch fehlende Kontrolle ist natürlich ein hohes Maß an Selbstdisziplin gefragt. Am Ende steht immer der erfolgreiche Abschluss eines Projektes. In welcher Zeit und mit wie vielen zusätzlichen Nachtschichten man dies schafft, hängt davon ab, wie schnell mal sich ablenken lässt und wie gut man wichtigem von unwichtigem trennen kann. Es ist also nicht immer von Vorteil keinen Vorgesetzten zu haben.

Nein – ich möchte nicht rumjammern. Nein – ich möchte nicht darauf herumreiten, dass manch Selbständiger die Woche mit mehr Arbeitsstunden abschließt, als die meisten Angestellten.
Das Selbständigsein hat unbestritten seine Vorteile und doch ist es nicht immer so leicht, wie man Angestellter sich das ganze vorstellt. Ich habe durch meinen Job sogar den direkten Vergleich. Ab und zu schaue ich schon ein wenig neidisch auf diejenigen, die nach dem Feierabend wirklich abschalten können.

Und doch: Ich mag die Selbständigkeit. Ich mag es meine Arbeit selbst koordinieren zu können. Ich mag es etwas selbst geschafft zu haben. Ich mag es selbst für mich Werbung machen zu können.
Ich würde die Selbständigkeit für nichts in der Welt aufgeben, aber ich wünsche mir, dass ich in Zukunft nicht mehr ganz so oft mit aus der Luft gegriffenen Vorurteilen konfrontiert werde – wahrscheinlich ein Wunschtraum.

Wie sieht es bei euch aus? Wer ist Selbständig? Wer ist es gern? Wer wünscht sich ein ’normales‘ Angestellten-Dasein? Ich freue mich auf eure Kommentare zum Thema.

3…2…1 – Fertig!

Schau mal einer an. Es ist vollbracht: Das Design für http://www.jpoint.info steht. Wo momentan noch eine große PDF-Datei prangt, gibt es (hoffentlich) schon bald eine fertige Seite. Ich habe meine wichtigste Arbeit getan. Die Optik steht.

Wer sich den finalen Entwurf ansieht, wird schnell feststellen, dass er mit den anfänglichen Snippets, die ich auf Facebook veröffentlicht habe, nur noch wenig gemein hat. Andere Farben, andere Schriften und nicht zuletzt ist sogar das Logo verschwunden. Warum jetzt also der komplette Umschwung?
Als ich mit meinem Unternehmen richtig startete, wusste ich noch nicht wohin es gehen soll. Das bisherige Logo war nur eine Übergangslösung – ja es war nicht einmal selbst designt, sondern in der Tat eine kostenlose Vorlage. Man muss das Rad (auch als Designer!) nicht immer neu erfinden. Was passt – das passt einfach. Dieses Logo passte…zumindest für den Übergang. Es war sauber gearbeitet, passte zur Wortmarke und war eben nett. Um ein vorläufiges Erscheinungsbild zu haben, reichte es.

Mit der Zeit und den Auftägen, die man erledigt, definiert man mehr und mehr, wie man selbst arbeitet. Meine Arbeit zeichnet nicht unbedingt DAS hypermoderne Design mit allem Schnick-Schnack aus. Muss es auch gar nicht. In jedem meiner Projekte steckt dafür etwas viel wichtigeres – Herz. Das ist dabei für mich wirklich (!) nicht nur eine leere Phrase. Nein, jeder meiner Kunden weiß, dass mir der persönliche Kontakt über alles geht. Lieber eine lange Fahrt mehr oder ein stundenlanges Telefongespräch, als unzählige E-Mails, die eher unpersönlich daherkommen.

Tja, und plötzlich war es mir klar. Clean und businessmäßig ist nicht mein Stil. Stattdessen gibt es dunklere Farben mit kleinen Highlights. Das Logo ist einer Wortmarke gewichen, die durch die Unterschrift im handgeschriebenen Stil das gewisse etwas erhält.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Umsetzung mindestens ebenso schnell klappt und ich spätestens im Herbst 2011 mit einer tollen Internetpräsenz vertreten bin. Bis dahin möchte ich euch natürlich nicht den finalen und (hoffentlich endlich) endgültigen Entwurf nicht vorenthalten.

 



 

Los geht’s…naja zumindest fast.

Ja, ich weiß – meine Seite sollte schon längstbfertig sein. Eine Seite, die meine Arbeit präsentiert. Eine Seite mit eigenem Design und einem eigenen Blog.

Jeder Webworker kennt aber das Problem: Bezahlte Arbeit geht nunmal vor dem eigenen Projekt. Das ist auch so, wenn die eigene Seite ja nunmal die beste Referenz ist.
Tja, wie weit bin ich eigentlich? Das Design…ja das Design steht zumindest schon. Ein Teil der Umsetzung steht auch schon. Die Domain gibt es, aber ein Hoster noch nicht abschließend geklärt. Daher auch der Beginn einer wunderbaren befristeten Freundschaft mit wordpress.com.

Um zumindest inhaltlich schon einmal weiter zu kommen, habe ich mich entschlossen den Blog schon einmal ins Rollen zu bringen, allerdings noch ohne eigene Installation und ohne eigenes Design. Keine Sorge – das folgt später.
Warum dann aber der ganze Aufwand mit dem Exportieren? Ganz einfach: Meine fachlichen Beiträge brauchen eine Plattform und das schon jetzt.

Drum starte ich jetzt schon einmal hier durch und hoffe auf viele Leser und Beteiligungen.ich freue mich auf muntere Diskussionen und viele Tweets, Like oder +einsen.

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